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Sehr geehrte Regierungsmitglieder, geschätzte Kommandanten und Direktoren

Mit der Wahl von Erwin Benker, Schaffhausen, als Schulleiter wird die Direktion der Polizeischule Ostschweiz (PSO) per 1. Oktober 2007, auf den Beginn des
2. Lehrgangs hin vervollständigt.

Erwin Benker ist 57jährig und derzeit Stellvertreter des Personal- und Medienchefs der Schaffhauser Polizei, wo er für die Gesamtdienstplanung und die Ausbildung verantwortlich ist. Der gelernte Elektromechaniker trat vor 30 Jahren in die Kantonspolizei Schaffhausen ein. Nach den ersten praktischen Erfahrungen im Polizeidienst übte er während 17 Jahren verschiedene Funktionen in der Kriminalpolizei aus, bevor er 1996 in die Stabsdienste wechselte. Von 2001 bis 2006 war er verantwortlicher Leiter der eigenen Polizeischule. Als Mitglied der Ostschweizerischen Polizei-Ausbildungskonferenz hat er aktuelle Kenntnisse über die bildungspolitschen Veränderungen im Polizeibereich. Erwin Benker ist Vater von drei heute erwachsenen Kindern.

Erwin Benker wird zusammen mit Marcel Moser das Schulleiterteam bilden.

Marcel Moser ist 38jährig, verheiratet und Vater von zwei Kindern. Marcel Moser bietet an der PSO als „Schulleiter der ersten Stunde“ Gewähr für Kontinuität und ist nach wie vor Angehöriger der Kantonspolizei St. Gallen. Er trat vor 16 Jahren in den Polizeidienst ein, wo er nach ersten Erfahrungen bei der Polizeistation Wil zum Verkehrspolizei-Stützpunkt Oberbüren wechselte. Im Anschluss daran dislozierte er als Fachsekretär zum Chef der Einsatz- und Verkehrspolizei nach St.Gallen, bevor er zum stellvertretenden Polizeischulleiter der korpseigenen Schule gewählt wurde. Von dieser Position aus wurde er Anfangs Februar 2006 nach Amriswil abkommandiert.

Am 1. Oktober 2007 startet der 2. Lehrgang. Auf diesen Zeitpunkt hin übernimmt Reto Cavelti die Leitung der PSO. Er wurde am 26. März 2007 durch die  Regierungsmitglieder der Vertragspartner der PSO zum Direktor der Polizeischule Ostschweiz berufen. Im administrativen Bereich wird die Schuldirektion durch das eigene Sekretariat unterstützt, welches mit Elena Avilés und Conny Widmer besetzt ist. Der Lehrstoff wird in Zusammenarbeit mit rund 220 Fachlehrer/innen der beteiligten Polizeikorps sowie einzelnen Privaten vermittelt.

 

Die Öffentlichkeit wird am nächsten Dienstag, 26. Juni 2007, durch ein separates Bulletin des Mediendienstes der Kantonspolizei Thurgau über die Veränderungen an der PSO orientiert.

Ich bitte Sie um Kenntnisnahme und sachgerechte Verbreitung in Ihrem Umfeld.

 

Freundliche Grüsse

Der Präsident ostpol

sign. A. Künzle 

Andreas Künzle

                                                                                     Polizeikommandant Appenzell I.Rh.




Rechtzeitig auf den Beginn des zweiten Ausbildungskurses, am 1. Oktober 2007, übernimmt Reto Cavelti, Speicher, die Direktion der Polizeischule Ostschweiz. Er tritt die Nachfolge von Jürg Rüsch an, der die Schule in der Einführungsphase massgeblich geprägt hat.

 
Die Polizeischule Ostschweiz in Amriswil bildet die Polizeiaspirantinnen und -aspiranten für die Kantone St.Gallen, Thurgau, Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, Schaffhausen und Graubünden, für das Fürstentum Liechtenstein sowie für die Städte St.Gallen und Chur aus. Sie wurde im ersten Ausbildungsjahr vom interimistischen Schuldirektor Jürg Rüsch geleitet, dem früheren Kommandanten der Kantonspolizei Thurgau. Auf den Beginn des zweiten Ausbildungsjahres, das heisst auf 1. Oktober 2007, wird die Schuldirektion nun definitiv bestellt.

 Profunder Kenner des Polizeiwesens

Die Ostschweizerischen Justiz- und Polizeidirektorinnen und -direktoren sowie die weiteren an der Polizeischule beteiligten Partner haben an ihrer Frühjahrskonferenz vom 26. März 2007 mit einstimmigem Beschluss Reto Cavelti, Speicher AR, als neuen Direktor der Polizeischule Ostschweiz gewählt. Reto Cavelti ist 1966 geboren, in Rorschach aufgewachsen und hat an der Universität Zürich Rechtswissenschaften studiert. Nach verschiedenen Praktika trat er 1994 als Chef der Kriminalpolizei in die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden ein. Seit 2002 hat er bei der Kantonspolizei St.Gallen die Position des Chefs der Stabsdienste inne, wo er insbesondere für die Polizeiausbildung, das Rechnungswesen und das Personelle zuständig ist. Anfang 2005 wurde er zum Polizeimajor befördert und gleichzeitig zum zweiten Stellvertreter des St.Galler Polizeikommandanten ernannt. Reto Cavelti präsidiert derzeit die Ostschweizerische Polizei-Ausbildungskonferenz und ist sowohl auf nationaler Ebene wie auch in der Ostschweiz als Instruktor in Kaderlehrgängen tätig. Reto Cavelti ist verheiratet und Vater dreier Kinder.
 
Der Wahl von Reto Cavelti ging ein längeres Bewerbungsverfahren voraus. Letztlich entschloss sich die Konferenz der Ostschweizerischen Justiz- und Polizeidirektorinnen und -direktoren jedoch, Reto Cavelti auf dem Berufungsweg zu ernennen. Formell erfolgte die Wahl des neuen Direktors durch den Regierungsrat des Kantons Thurgau, weil die Polizeischule Ostschweiz administrativ der Kantonspolizei Thurgau angegliedert ist.

 Polizeischule Ostschweiz weiterentwickeln

Die Konferenz der Ostschweizerischen Justiz- und Polizeidirektorinnen und -direktoren ist überzeugt, dass es Reto Cavelti gelingt, die Polizeischule Ostschweiz zu einer anerkannten und führenden Ausbildungsstätte bei der polizeilichen Grundausbildung weiterzuentwickeln. Den Grundstein dafür hat der bisherige Direktor Jürg Rüsch gelegt, dessen Mandat von Anfang an auf das erste Ausbildungsjahr befristet war. Die Konferenz dankt Jürg Rüsch für seine wertvollen Dienste im Interesse der Vereinheitlichung der Polizeiausbildung in der Ostschweiz.

 Unterstützt von Begleitgremium

Zu den zentralen Aufgaben des neuen Direktors gehört es, im Rahmen des gesamtschweizerisch erarbeiteten bildungspolitischen Gesamtkonzepts die polizeiliche Grundausbildung sicherzustellen, den Schulbetrieb zu konsolidieren und neue Ausbildungsgefässe zu entwickeln. Dabei hat er auch mit dem Schweizerischen Polizeiinstitut zusammenzuarbeiten. Ebenfalls hat er für eine offene und transparente Kommunikation zwischen Polizeischule, politisch verantwortlichen Behörden und Polizeikommandi zu sorgen. Um Reto Cavelti in dieser strategischen Aufgabe zu unterstützen und ihm eine politische Anlaufstelle zu gewähren, hat die Konferenz der Ostschweizerischen Justiz- und Polizeidirektorinnen und -direktoren ein Begleitgremium eingesetzt. Dieses besteht aus Regierungspräsidentin Karin Keller-Sutter (Kanton St.Gallen), Regierungsrat Claudius Graf-Schelling (Kanton Thurgau) und Stadtrat Agostino Cozzio (Stadt St.Gallen).




Optimierung der finanziellen Ressourcen, verbesserte Koordination der Institutionen, Ausbildung und Sensibilisierung der Verkehrsteilnehmenden, vermehrte und effizientere Kontrollen, sicherere Strasseninfrastruktur und Fahrzeuge: Das sind die Handlungsfelder, in denen das (ASTRA) Bundesamt für Strassen die neue Strassen-Verkehrssicherheitspolitik weiterentwickelt. Im nun fertig gestellten Synthesebericht Strategie sind die strategischen Leitsätze dort angesiedelt, wo bestehende Lücken in der Verkehrssicherheit am besten zu schliessen sind.
 

22.08.2003 - Die aus Fachleuten und Vertretern der betroffenen Kreise zusammengesetzten Gremien arbeiten weiter an der Formulierung der neuen Strassen-Verkehrssicherheitspolitik. Bis im Jahre 2010 soll die Anzahl Verkehrstote auf weniger als 300 pro Jahr und die Anzahl Schwerverletzte auf weniger als 3000 pro Jahr gesenkt werden. Aufgrund der im ersten Synthesebericht formulierten Ziele und der festgestellten Lücken sind jetzt die Interventionsebenen und die strategischen Leitsätze formuliert worden.

Optimierung der finanziellen Ressourcen, verbesserte Koordination der Institutionen

Für die Zwecke der Verkehrssicherheit müssen die notwendigen finanziellen Mittel auf Bundes-, Kantons- und Gemeindeebene bereitgestellt und eingesetzt werden. Der Einsatz der bestehenden Mittel muss auf seine Sicherheitswirksamkeit überprüft und gegebenenfalls optimiert werden. Konkret geht es darum, dass das Geld, das im Zusammenhang mit dem Strassenverkehr eingenommen wird, in die Verkehrssicherheit investiert wird.

Für die koordinierte Umsetzung der Strassen-Verkehrssicherheitspolitik auf Bundes-, Kantons- und Gemeindeebene müssen geeignete, problemlösungsorientierte Strukturen genutzt bzw. geschaffen werden. Zu diesem Zweck ist eine Harmonisierung der Aktivitäten und Kompetenzen auf den drei Ebenen von grosser Bedeutung.

Schwergewicht auf Ausbildung und Sensibilisierung

Die Aus- und Weiterbildung hat den Fahrzeuglenkenden die Folgen riskanten Verhaltens bewusst zu machen und den Verkehrssinn zu schärfen. Die Verkehrsteilnehmenden sind kontinuierlich auf die Erkennung von Gefahren und sicherheitsrelevantes Verhalten im Verkehr zu sensibilisieren. Eine gute Ausbildung mit geeigneten Weiterbildungsmöglichkeiten und, bei Bedarf, periodische Nachprüfungen sollen ein sicheres Führen der Fahrzeuge garantieren. Es soll mehr und präventiv über die Auswirkungen des Konsums von Alkohol, Betäubungsmitteln und Medikamenten auf die Fahrfähigkeit informiert werden.

Intensivierung der Kontrollen

Die Verkehrskontrollen sollen intensiviert und auf die nach Unfallstatistik sicherheitsrelevantesten Fehlverhalten und auf Gefahrenstellen konzentriert werden. Durch ihr riskantes Verhalten auffällige, unverbesserliche Fahrzeuglenkende und solche, die wegen ihrer Abhängigkeit von Alkohol, Drogen oder Medikamenten nicht fahrgeeignet sind, müssen aus dem Verkehr gezogen werden.

Verbesserung der Strasseninfrastruktur

Unfallschwerpunkte und Gefahrenzonen sind auf dem gesamten bestehenden Strassennetz inklusive Fuss- und Radwege laufend zu erkennen und zu sanieren. Die bestehenden und die neuen Infrastrukturen müssen einer Verkehrssicherheitsbeurteilung unterzogen werden.

Sichere Fahrzeuge

Alle Motorfahrzeuge sind mit optimalen aktiven und passiven Sicherheitsausrüstungen sowie mit Systemen zur Führerunterstützung zu versehen. Dabei sollen die massgeblichen ausländischen Vorschriften und Normen umgesetzt, jedoch keine technischen Handelshemmnisse geschaffen werden.
Der weitere Verlauf des partizipativen Prozesses zur Formulierung der neuen Politik wird auf diesen strategischen Schwerpunkten beruhen. In der nächsten Etappe gilt es ein System zu erarbeiten, mit dessen Hilfe die einzelnen Massnahmen bewertet und anschliessend ausgewählt werden können. Ende 2004 wird der Vorschlag für eine neue Strassen- Verkehrssicherheitspolitik dem Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation zugestellt.

Quelle: UVEK Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie, Kommunikation







 
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